Gesichter des Friedens – 12 Menschen und ihre Geschichten
Multimediale Ausstellung
1. Mai – 31. Dezember 2026
Interkulturelles Haus Schöneberg
Geßlerstraße 11, 10829 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag
10 – 18 Uhr, Eintritt frei
Wir leben in einer Zeit von Kriegen und komplexen Krisen. Viele Menschen verlassen ihre Heimat, um sich in Sicherheit zu bringen. Viele von ihnen leben in Berlin als sicherem Zufluchtsort. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden entsteht im täglichen Miteinander – im Kleinen wie im Großen. Dafür setzen sich weltweit viele Menschen und Organisationen ein. Aber allzu oft bleiben ihr Engagement und ihre Geschichten unsichtbar.
Steps for Peace arbeitet an der Vorbereitung einer Friedensfabrik in Berlin. Die Friedensfabrik wird ein Ort an dem die Stärken der zivilen Friedensarbeit sichtbar und erfahrbar werden. Um damit anzufangen, zeigt Steps for Peace ausleihbare Friedensausstellungen an wechselnden Orten, wie jetzt die Ausstellung „Gesichter des Friedens“ im Interkulturellen Haus Schöneberg.
Gesichter des Friedens, eine Ausstellung von Pro Peace
Zwölf Menschen werden vorgestellt, die sich für Frieden einsetzen, alle auf ihre eigene Art und Weise und in ganz unterschiedlichen Kontexten und Weltregionen. Sie alle verbindet, dass das Wort „Krieg“ für sie kein abstrakter Begriff ist. Sie haben ihn selbst erlebt. Viele mussten sogar aus ihren Heimatländern fliehen. Aus diesen persönlichen Erfahrungen heraus setzen sie sich heute für Frieden ein.
Die Weltgemeinschaft hat sich im Jahr 2015 dazu verpflichtet, den Frieden zu fördern. In den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen ist dies als eigenständiges Ziel verankert. Im Vorwort heißt es: Ohne Frieden kann es keine nachhaltige Entwicklung geben und ohne nachhaltige Entwicklung keinen Frieden. Doch wie können diese großen Worte mit Leben gefüllt werden? Ist eine Welt ohne Krieg möglich? Die Menschen, die in dieser Ausstellung vorgestellt werden, zeigen, wie jede*r Einzelne sich für ein friedliches Miteinander und einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten einsetzen kann.
Diese Ausstellung macht nicht nur deutlich, wie vielfältig das Engagement für Frieden aussehen kann, sie zeigt auch die Vielfalt der Menschen hinter diesem Engagement. Manche haben in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung gesucht, andere kamen zum Studium oder aus beruflichen Gründen. Und damit sind sie nicht allein: Über drei Millionen Schutzsuchende sind in der Bundesrepublik Deutschland registriert und mehr als ein Viertel der Bevölkerung hat eine Migrationsgeschichte (Statistisches Bundesamt, 2022).
Im Auftrag von Pro Peace führte die Theaterpädagogin Dana Khamis aus Köln, die in Jordanien aufwuchs, die Interviews mit den Portraitierten durch. Entstanden sind zwölf bewegende Geschichten und Arbeitsansätze der konstruktiven Friedens- und Menschenrechtsarbeit. Sie werden durch professionelle Fotos und anschauliche Reportagen mit englischen Untertiteln sichtbar. Sie laden zum Nachdenken ein und inspirieren dazu selbst aktiv zu werden.
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Ausstellungsort
Das Interkulturelle Haus Schöneberg (IKH) stellt Selbstermächtigung und gesellschaftliche Teilhabe von Migrant*innen und Geflüchteten, zivilgesellschaftliches Engagement sowie Begegnung und Austausch in den Vordergrund. Die momentan im Haus aktiven Gruppen organisieren Veranstaltungen, Kurse, Proben sowie Beratungs-, Kultur- und Bildungsangebote für Menschen egal welcher Herkunft und welchen Alters.
Das Projekt wird gefördert durch:
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