Steps for Peace – Jeder Schritt zählt!

Unsere Vision

Frieden ist ein kostbares und empfindliches Gut, das Aufmerksamkeit und Zuwendung erfordert. Frieden braucht Menschen mit Visionen, die mutig und kompetent ihre Gestaltungsspielräume ausschöpfen. Frieden ist das Ergebnis eines gelungenen Aushandlungsprozesses zwischen relevanten Akteuren unter den jeweiligen gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen. Friedensarbeit benötigt einen langen Atem.

Jede Intervention in einen Konflikt hat Konsequenzen für den Verlauf und seine Bearbeitung. Bestehende Konflikte können verlängert oder neue Konflikte geschaffen werden. Gleichzeitig kann die Entfaltung von Friedenspotentialen gefördert werden. Diese Ambivalenz von Interventionen erfordert von allen Akteuren ein hohes Maß an Sensibilität für Konfliktrisiken und Friedenspotentiale.

Aktuelle Krisen zeigen, dass die international verfügbaren Interventionsinstrumente wie beispielsweise bilaterale Diplomatie, UN- und OSZE-Missionen auf Dauer nur erfolgreich sein können, wenn das Zivile aufgewertet wird.

Diese Erkenntnis findet ihren Niederschlag in der «Agenda für den Frieden» der UN, in der «Peace-Building Partnership» der EU, in den deutschen «Leitlinien der Bundesregierung: Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern» und anderen internationalen Dokumenten. Dauerhafter Frieden kann nicht durch Diplomatie und Militäraktionen allein realisiert werden, sondern bedarf der Einbeziehung aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure.

Zivilgesellschaftliche Friedensarbeit von internationalen, nationalen und lokalen Akteuren umfasst die Gewaltprävention, die Krisentransformation sowie die Nachsorge durch konstruktive und gewaltfreie Mittel. Steps for Peace unterstützt diese zivilgesellschaftlichen Akteure, da nur in Zusammenarbeit mit ihnen dauerhaft nachhaltige Veränderungen gestaltet und abgesichert werden können. Durch gewaltfreies Handeln wirken sie auf gewaltsame Konflikte ein, um diese zu transformieren. In ihrem Umfeld initiieren und fördern sie Prozesse, die Friedenspotentiale stärken.

Networking

Beim Networking bietet Steps for Peace ein Forum für Praktiker*innen und Theoretiker*innen, um die systematische Reflexion und den Fachaustausch in der Friedensarbeit zu fördern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von praxisrelevanten Konzepten und Methoden. Das Vorhaben Friedensfabrik als Informations-, Bildungs- und Begegnungsforum arbeitet erfolgreiche Ansätze des Friedensengagements für die Öffentlichkeit verständlich auf.

Projekte

Kompetenzen für eine konstruktive und gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten sowie ein friedliches Zusammenleben können durch praxisbezogene Projekte eingeübt werden. Steps for Peace möchte mit dem Mobilen Wahllokal Menschen ermutigen ihr Wahlrecht zur politischen Teilhabe zu nutzen. Gleichzeitig informiert es Nicht-Wähler*innen anschaulich über das deutsche Wahlsystem.

Training

Unsere Trainings knüpfen an Grundwissen im Bereich der Gewaltprävention, Krisentransformation, der praktischen Bearbeitung von eskalierten Konflikten sowie der Friedensförderung an. Wichtig für eine Tätigkeit in diesen Arbeitsfeldern sind solide Kenntnisse über Instrumente, Handlungsfelder und gewaltfreie Methoden der Konfliktbearbeitung. Unsere Inhouse-Trainingsangebote fördern die Fähigkeit dieses theoretische Wissen auf das eigene Handlungsfeld zu übertragen und anwendbar zu machen.

Die Friedensfabrik

Konflikte erfordern dringend konstruktive Lösungen. Damit Frieden gelingt, müssen Menschen, Gesellschaften, Politik und Wirtschaft konstruktiv aufeinander einwirken.
Wie Frieden funktioniert, will die Friedensfabrik in Berlin für die Öffentlichkeit besser sichtbar machen:

  • Präsentation von Erkenntnissen über Friedensarbeit aus Forschung, Praxis und Pädagogik
  • Hinweise auf friedensfördernde Bildungsangebote sowie Nutzung der Friedensfabrik als Lernort
  • Austauschforum für Ansätze konstruktiver Konfliktbearbeitung und Friedensförderung

Zur Vorbereitung auf die Friedensfabrik zeigen wir Ausstellungen, die Einblicke in die Friedensarbeit geben. Für Jung und Alt.

Das Projekt Friedensfabrik haben wir in einem Imagefilm zusammengefasst, den Sie sich hier anschauen können.

Berliner Mobiles Wahllokal

Als demokratiepädagogisches Projekt haben wir ein Mobiles Wahllokal für die Bundestagswahl entwickelt und erprobt. Zwei Wahlpavillons zur Simulation einer Stimmabgabe wie in einem Wahllokal und ausgestattet mit Informationsmaterialien über Wahlen, Möglichkeiten der politischen Teilhabe sowie Grundgesetz stehen für das Superwahljahr 2021 in Berlin zum Einsatz bereit z.B. bei Veranstaltungen, Kiezfesten oder Projektwochen.